PJ Tertial

Die Klinik für Neurologie der UMG versorgt mit ihren drei Normalstationen, der Stroke Unit, der Post-Stroke Unit, der neurologischen Intensivstation sowie der Poliklinik, der Tagesklink und ihren Spezialambulanzen Patient*innen aus dem gesamten Spektrum der klinischen Neurologie.

Somit werden Student*innen im praktischen Jahr Einblicke sowohl in die häufigen Krankheitsbilder, als auch in spezielle Felder der Neurologie geboten, wie es nur in einem universitären Haus der Maximalversorgung möglich ist.

Student*innen im praktischen Jahr erwartet ein auch in der Lehre engagiertes und gut ausgebildetes Team von Assistenz- und Oberärzt*innen, ein strukturierter Arbeitsablauf und ein großes Maß an eigenständiger (natürlich supervidierter) Tätigkeit.

Allgemeine Ziele der Ausbildung

Das primäre Ziel der Ausbildung von PJ-Student*innen ist die Vorbereitung auf den oft sehr anspruchsvollen Beginn der Assistenzzeit. Obwohl die Absolvent*innen der medizinischen Hochschulen ein hohes Maß an akademischem und praktischem Wissen erlangt haben, stellt der praktische Berufsanfang neue Anforderungen.

Neben der Vermittlung praktischer und spezieller akademischer Kenntnisse auf dem Gebiet der Neurologie dient das PJ deshalb nicht zuletzt auch dazu, Arbeitsabläufe im Klinikbetrieb und Strategien zur Selbstorganisation einzuüben. Zusätzlich sollen auch Einblicke in die regen wissenschaftlichen Aktivitäten der Klinik für Neurologie ermöglicht werden.

Spezielle Lernziele und Aufgaben

  • Erhebung von Anamnese und körperliche Untersuchung bei Aufnahme
  • Durchführung von Lumbalpunktionen und Legen von peripher-venösen Zugängen
  • supervidierte Betreuung ausgewählter „eigener“ Patient*innen:
    • Anamnese und körperliche Untersuchung  einschliesslich Dokumentation
    • Aktenanlage und Aktenführung, Erstellung von Therapiekonzepten, Anmeldung von Untersuchungen, Verfassen ärztlicher Berichte
    • Gesprächsführung innerhalb und außerhalb der Stationsvisiten, Vorstellung der Patient*innen im Rahmen der ober- und chefärztlichen Visiten sowie in den Frühbesprechungen und Röntgendemonstrationen
  • Vermittlung von Grundkenntnissen der neurologischen Funktionsdiagnostik und spezieller Behandlungssituationen durch strukturierte Rotationen:
  • Neuro-Doppler (Ultraschalldiagnostik)
  • Elektrophysiologie (EMG, NLG, evozierte Potentiale und EEG)
  • Neuroradiologie
  • Neurologische Intensivstation
  • Interdisziplinäre Notaufnahme
  • Rotationen/Hospitationen auf Wunsch bei besonderem Interesse:
    • Liquordiagnostik
    • Spezialambulanzen (neurovaskulär, MS, Demenzen, Parkinson, neuromuskuläre Erkrankungen, Motoneuronerkrankungen)

Lehre

Neben den Anleitungen durch die direkten Ansprechpartner, den Assistenz- und Oberärzt*innen auf den jeweiligen Stationen, bietet die Klinik für Neurologie weitere Möglichkeiten zur Fortbildung im PJ:

  • die PJ-Fortbildung (in Seminarform) findet 2x wöchentlich zu verschiedenen Themen statt und wird jeweils von ausgewählten Experten auf diesen Gebieten durchgeführt
  • das Lunch-Seminar für das gesamte Kollegium findet 1x pro Woche statt
  • die Teilnahme an den täglich stattfindenden Frühkonferenzen mit neuroradiologischen Demonstrationen wird vorausgesetzt
  • eine wissenschaftlich orientierte Fortbildung der Klinik für Neurologie mit teils international namhaften Sprecher*innen findet während der Semesterzeit 1x pro Woche statt (Mittwochskolloquium), PJ-Student*innen sind herzlich eingeladen
  • Lernziele werden im Logbuch für das Wahlfach Neurologie dokumentiert

Vergütung

Das Ausbildungsgeld entspricht allgemein der für die UMG gültigen Pauschale von 400,00 Euro brutto monatlich.

Kontakt

Allgemeines zur Anmeldung für das praktische Jahr an der UMG kann hier gefunden werden.

Wir freuen uns auf eine herzliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen interessierten Student*innen!

Oberarztsekretariat

Bettina Schäfer

Kontaktinformationen

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